Walking
Der Trendsport nicht nur für reife Sportler

© Thermenhotel Pulverer / flickr.com
Walking ist eine interessante Art und Weise, sich zu bewegen und seinen Körper in Kondition zu bringen. Wer bislang als Jogger unterwegs war, hat vielleicht das Problem, dass die Knie schmerzen, vor allem, wenn man im Fitnessstudio über den Winter hinweg auf dem harten Laufband gelaufen ist. Walking ist dagegen wesentlich schonender und belastet Knie und Fußgelenke viel weniger. Vor allem wer mit dem Laufen anfängt oder anfangen möchte, ist mit Walking gut beraten. Eine untrainierte Person kommt beim Joggen bereits nach wenigen Metern Laufstrecke außer Atem und muss pausieren. Automatisch wird er gehen und sein Schritttempo seiner Atem anpassen.
Walking trainiert Körper und Psyche
Wer mit Walking beginnt, tut sich leichter. Er kann seine Kondition ganz langsam steigern und sich nach seinen körperlichen Gegebenheiten ausrichten. Wenn er regelmäßig walkt, wird er zunehmend leistungsfähiger. Er trainiert seine Atmung und die Fähigkeit, tiefer zu atmen und mehr Sauerstoff aufzunehmen Das Herz wird belastbarer. Der Körper wird stärker durchblutet, Schadstoffe schneller und effektiver aus dem Körper ausgesondert. Das Immunsystem wird gestärkt. Man fühlt sich lebendiger, auch wenn man nach dem Walking erst einmal müde ist. Die Müdigkeit ist jedoch von einer ganz anderen Art, als wenn man sich untrainiert müde fühlt. Der innere seelische Zustand wird in ein Gleichgewicht gebracht. Man fühlt sich ausgewogener und nervlich belastbarer. Wer regelmäßig Walking betreibt, wird allmählich das Bedürfnis entwickeln, es auch tatsächlich zu tun. Das Verlangen, sich zu bewegen, wächst und steigert sich so sehr, dass man ihm immer wieder nachgeben muss.
Das Wunder in einem selbst
Voraussetzung für den Eintritt dieser Wohlfühlaspekte ist, dass man mindestens zwei Mal in der Woche für die Dauer von wenigstens 20 bis eher 30 Minuten Walking betreibt. Der Körper benötigt eine gewisse Belastungsintensität, um sich umzustellen. Wer sich dazu in der Lage fühlt, kann auch kurze Joggingstrecken einbauen. Als Walker hat man außerdem mehr von der Natur um sich herum. Der Jogger rennt oft achtlos darauf los und ist zu sehr auf sich und seinen Körper konzentriert. Der Walker findet aber die Zeit und die Kraft, sich auch mit der Umgebung auseinander zu setzen. Vor allem, wenn man durch Wald oder Wiesen walkt, übt die Natur zusätzlich einen wohltuenden Eindruck auf die Psyche aus, die einen immer wieder auf das Neue motiviert. Irgendwann ist einem sogar das Wetter gleichgültig, so dass man auch bei schlechtem Wetter motiviert ist, Walking zu betreiben. Es kommt die Zeit, da lächelt man über die Jogger, die sich oft atemlos abmühen, die letzten Meter nach Hause zu schaffen.