Gymnastikball-Übungen

Gymnastikball Übungen

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Mit einigen einfachen Gymnastikball-Übungen kann der Rücken stark entlastet werden. Mit Hilfe des Balls kann man sowohl den Rücken als auch die Arme, Beine, Brust und den Po wunderbar trainieren. Ob im Büro, Zuhause oder im Fitnessstudio – der Gymnastikball ist ein simples aber äußerst effektives Hilfsmittel, dass zum Einen die Muskulatur stärkt und zum Anderen die körperliche Beweglichkeit verbessert. Mittlerweile gibt es etliche Seminare, Videos und Bücher, die einem die Gymnastikball-Übungen näher bringen sollen. Auch von Ärzten und Therapeuten wird dieser Fitnessball häufig empfohlen.

Der Gymnastikball als Bürostuhlersatz

Der Gymnastikball wird gerne als zeitweiliger Stuhlersatz von Menschen genutzt, die viele Stunden täglich am Schreibtisch sitzen. Während der Körper in einem normalen Bürostuhl oft lange Zeit unbeweglich in der gleichen Position verharrt und es daher zu Verspannungen und Schmerzen kommt, ist es unmöglich, auf dem Gymnastikball länger als einige Sekunden still zu sitzen. Allerdings sollte man nicht länger als eine Stunde am Stück auf dem Ball sitzen bleiben und manche Arbeitgeber lehnen die Benutzung aufgrund der Verletzungsgefahr ganz ab.

Gymnastikball-Übungen für Zuhause

Wer den Gymnastikball für sportliche Übungen nutzen will, kann dies in einer Gruppe im Fitness-Studio tun oder auch zuhause für sich alleine. Wer sich einen Gymnastikball für zuhause kaufen will, sollte unbedingt darauf achten, die richtige Größe zu kaufen, die von der Armlänge abhängt. Gymnastikbälle gibt es mit einem Durchmesser von 45cm für sehr kleine Frauen und junge Mädchen, bis zu 85cm für sehr große Männer.
Gymnastikball Übungen können eigenständig entwickelte Übungen oder eine Weiterentwicklung von normalen Gymnastikübungen sein. So kann der Gymnastikball bei Kniebeugen unterstützend wirken, indem er zwischen unteren Rücken und der Wand eingeklemmt wird. Werden die Beine gebeugt, rollt der Ball an der Wand mit hinunter und beim Strecken wieder hinauf.
Gesund für den Rücken ist der sogenannnte Rückenstrecker, bei dem der knieende Körper etwa zwischen den Rippen und der Hüfte auf dem Bauch auf dem Ball aufliegt. Kopf und Schultern liegen locker über dem Ball und werden mehrmals nach oben angehoben bis die Wirbelsäule gestreckt und gerade ist.
Die verspannte Rückenmuskulatur kann auch mit dem Beckenkreisen gut gelockert werden. Dabei sitzt man aufrecht auf dem Gymnastikball und lässt Becken und Hüfte langsam mit Hilfe der Bauchmuskulatur kreisen. Die Füße müssen dabei fest auf dem Boden bleiben, damit der Gymnastikball nicht wegrutschen kann.
Auch für andere Problemzonen des Körpers können Gymnastikball-Übungen beim Straffen und Trainieren unterstützend eingesetzt werden. Ratgeberbücher oder Kurse helfen dabei gezielt weiter.