Sonnenallergie

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Die Sonne gilt als Grundbaustein allen Lebens. Sie versorgt die Erde und ihre Bewohner mit Wärme und Licht. Besonders nach einem langen und tristen Winter kann man ihren Wert ermessen. Die ersten sonnigen Tage locken nicht nur Pflanzen und Tiere aus ihren Verstecken, sondern wirken auch auf den Menschen anregend. Doch nicht allen Personen ist dieses Glück vergönnt. Wer unter einer Sonnenallergie leidet, verträgt das UV-haltige Licht nur unter Beschwerden. Diese zeichnen sich meist als Veränderungen der Haut ab. Dagegen helfen kann in der Regel nur eine Therapie.
Die Symptome der Sonnenallergie
Zwar lässt der Begriff der Allergie zunächst vermuten, dass es sich um eine Abwehrreaktion des Körpers handelt. Doch ist die Sonnenallergie sehr vielschichtig ausgeprägt und oft eine Mischung verschiedener Krankheiten des Immunsystems. So kann entweder das Sonnenlicht selbst auf der Haut zu der Bildung von unschönen Äderchen oder Blasen führen, die stets mit einem starken Juckreiz verbunden sind. Doch auch unter Verwendung von Cremes, Parfüms oder anderen Kosmetika und Medikamenten kann das UV-haltige Licht auf der Hautoberfläche zu einer fotoallergischen Reaktion führen. Veränderungen des Hautbildes sind auch hierbei eine Folge der Erkrankung. Hautflecken sowie die Bildung kleiner Knoten und Pickeln treten häufig wenige Stunde bis Tage nach dem Kontakt mit dem Sonnenlicht in Erscheinung.
Vorbeugende Maßnahmen gegen die Krankheit
Da verschiedene Formen der Sonnenallergie zu unterscheiden sind, ist eine stets helfende Vorsorge nur schwer zu treffen. Hierbei ist zunächst der Facharzt zu konsultieren. Er kann im Einzelfall die geeigneten Maßnahmen zur Vorbeugung nennen. Daneben ist es aber empfehlenswert, das Bad in der Sonne nicht allzu lange auszukosten. Die Haut sollte zudem mit Cremes gegen die UV-haltigen Strahlen geschützt werden. Eine weitere Möglichkeit liegt darin, die Haut bereits vorab in einem Sonnenstudio langsam an die Intensität des Lichtes zu gewöhnen. Doch sollte auch diese Vorgehensweise mit einem Dermatologen besprochen werden.
Akute Hilfe gegen die Sonnenallergie
Wenn es trotz der Vorsorge doch zu einer allergischen Reaktion und somit zu einem juckenden Hautbild kommen sollte, so helfen meist nur akute Maßnahmen. Da an den Symptomen das körpereigene Histamin als Botenstoff beteiligt ist, muss seine Ausschüttung verhindert werden. Das geschieht am effektivsten mit einem Antihistaminikum. Dieses unterbindet die allergische Reaktion der Haut mit dem Sonnenlicht. Daher kann es neben der schnellen Hilfe auch vorbeugend eingenommen werden. Allerdings sollte auch hierbei zunächst mit einem Arzt gesprochen werden. Denn nur mit der richtigen Behandlung vermag der Betroffene das Sonnenlicht beschwerdefrei zu genießen.