Medizinische Fachwörter

Gesundheitslexikon für medizinische Fachbegriffe

Keine Angst vor Doktordeutsch! Medizinische Fachwörter schüchtern den Laien gewöhnlich ein, vor allem wenn sie vom Arzt in der Praxis nicht oder nur unzureichend erklärt werden. Ein Gesundheitslexikon für medizinische Fachbegriffe schafft Abhilfe und erklärt, was sich hinter den meistens griechischen oder lateinischen Wörtern der Fachsprache verbirgt.

Medizin leicht gemacht

Zwischen Commotio cerebri und Hyperparathyreoidismus wieder einmal den Faden verloren? Im Internet gibt es mittlerweile zahlreiche Gesundheitslexika, Glossare und Wikipedia-Einträge, die auch das fürchterlichste Wortungetüm aus der Medizin zähmen und medizinische Fachbegriffe für den normalen Menschen erklären. Medizinische Fachwörter lassen sich jedoch auch häufig mit einem kleinen Grundstock an Latein, Griechisch oder auch Englisch entschlüsseln.

So deutet die Vorsilbe “hyper” eigentlich immer darauf hin, das etwas zu hoch ist oder eine Überfunktion vorliegt. In diesem Fall liegt zum Beispiel eine Überfunktion der Nebenschilddrüse vor, die mit ihrem lateinischen Namen Glandulae parathyroidae heisst. Das Gegenteil, die Unterfunktion eines Organes, fängt gewöhnlich mit der Vorsilbe “hypo” an, das wie “hyper” aus dem Altgriechischen stammt. In Deutschland ist es vor allem aus dem Begriff Hypothek bekannt, der wörtlich “Unterpfand” bedeutet.

Eine Commotio cerebri ist dagegen eine handelsübliche Gehirnerschütterung. Dieser Begriff lässt sich mit guten Englischkenntnissen leicht entschlüsseln, denn im Englischen ist eine “commotion” ein Aufruhr und das Adjektiv “cerebral” bezeichnet umgangssprachlich einen durchgeistigten Menschen.

Bei Begriffen wie Enzephalopathie wird es jedoch schon schwerer. Auch hier hat das Altgriechische überlebt, das das menschliche Gehirn als Enkephalos bezeichnet und das Leiden als solches als Patheia. Natürlich kann der Arzt auch gleich von einem Hirnleiden sprechen statt von der Enzephalopathie, und von Gefäßverkalkungen statt von Arteriosklerose, doch das jahrelange Vokabelpauken in Altgriechisch und Latein während des Medizinstudiums soll sich ja lohnen.

Medizinische Fachbegriffe direkt hinterfragen

Wirft der Arzt in der Praxis mit medizinischen Fachwörtern um sich, hat jeder Patient das Recht darauf, eine deutsche Übersetzung zu erhalten. Da hilft es, direkt nachzufragen, sobald Unklarheiten entstehen. Fällt beim Lesen eines Zeitungsartikels ein Fachbegriff ins Auge oder wird im Internet nach Erklärungen für eigene Krankheitssymptome gesucht, helfen Online-Lexika und Glossare gern weiter.