Vitamin A

Wer dem Körper in der kalten Jahreszeit etwas Gutes tun will um sich vor Virenerkrankungen zu schützen, der sollte darauf achten, genügend Vitamin A einzunehmen. Dieses wichtige Vitamin stärkt das Immunsystem und damit die Abwehrkräfte des Körpers gegen Viren und Bakterien.

Von Möhren und Lebertran

Jeder hat es als Kind zu hören bekommen: Möhren sind gut für die Augen. Auf diese kurze Formel kann man die Wirkung des Vitamin A bringen, das in seiner Vorstufe Beta-Carotin vor allem in Möhren enthalten ist. Ein weiterer wichtiger Vitamin A-Lieferant ist Leber, vor allem vom Rind oder Huhn, und wurde früher gerne als Lebertran an Kinder und Heranwachsende verabreicht. Auch Kürbisse, Süßkartoffeln, Spinat, Eier und Milchprodukte versorgen den Körper mit Vitamin A, so dass bei einer normalen ausgewogenen Ernährung genügend Vitamin A über die regulären Mahlzeiten aufgenommen wird – auch wenn man keine Leber essen mag.

Die vielfältige Wirkung von Vitamin A

Vitamin A stärkt den Körper auf vielfache Weise. Hervorzuheben ist besonders die wichtige Rolle, die Vitamin A für die Erneuerung und Stärkung der Hautzellen spielt, die auch die Schleimhäute mit einschließt. Gesunde Atemwege und eine Stärkung der weißen Blutkörperchen, die Viren im Körper bekämpfen, sind wichtige Faktoren, um ohne Grippe und Erkältung durch die kalte Jahreszeit zu kommen.

Bekannt ist, dass Vitamin A die Sehkraft stärkt, weniger bekannt ist jedoch, dass es auch das Knochenwachstum fördert. Dies ist besonders bei Kindern, die sich noch im Wachsen befinden wichtig. Auch Menschen, die einen Knochenbruch erlitten haben, können mit einer verstärkten Vitamin A-Zufuhr, zum Beispiel durch ein tägliches Glas Karottensaft, die Heilung beschleunigen.

Ein Mangel an Vitamin A macht sich auf vielfache Art bemerkbar: Nicht nur steigt die Wahrscheinlichkeit, schnell an Infektionen zu erkranken und sich eine Grippe einzuhandeln, es verändert sich auch das äußere Erscheinungsbild: Die Haut wird trocken, die Haare wirken stumpf und Fingernägel werden brüchig. Auch die Augen können durch einen Vitamin A-Mangel in Mitleidenschaft gezogen werden: Es kommt zur sogenannten Nachtblindheit und einer erhöhten Lichtempfindlichkeit am Tag. Weiterhin fühlen sich Menschen, die am Vitamin A-Mangel leiden, oft abgeschlagen, müde und appetitlos. Meistens hilft es schon, die Ernährung ein wenig umzustellen und zum Beispiel täglich ein Glas Karottensaft zu trinken. Bei einem größeren Mangel an Vitamin A helfen auch Vitamintabletten, die in Wasser aufgelöst werden.