Allergien

Geschrieben von Kathy für die Kategorie Allgemein am 19. Januar 2012 ∞ Bisher keine Kommentare

Viele kennen es: tränende Augen, husten, niesen, jucken, Durchfall und Kopfschmerzen.
Schuld daran ist meistens eine Allergie.

Nachweis einer Allergie

Zum Nachweis einer Allergie gibt es verschiedene Tests. Bei allen wird Ihr Blut auf bestimmte Merkmale, wie z.B. Antikörper und Entzündungsmarker untersucht. Die wichtigsten sind:

- beim Pricktest – wird ein Allergenextrakt auf die Haut aufgebracht und die Haut anschließend leicht
  angeritzt
– beim Intrakutantest – dabei wird eine geringe Menge eines Allergenextraktes  intrakutan gespritzt
– beim Reibtest – wird die obere Hauschicht angeritzt und dann eine Allergen eingerieben
– beim Epikutantest – werden Allergen die auf einer Trägersubstanz sind auf die Haut aufgeklebt

Allergie-Auslöser

Die Ursachen für eine Allergie sind sehr vielfältig. Eine Allergie ist immer eine Reaktion des Körpers auf bestimmt Umwelteinflüsse und Stoffe. Bei den meisten Menschen lösen diese Stoffe keine Reaktionen aus. Doch bei Allergikern reagiert das Immunsystem überempfindlich auf bestimmte Stoffe.  Allergene, so heißen die  eine Allergie auslösenden Stoffe, können über Berührung, einatmen oder aber auch über die Ernährung in unseren Körper gelangen.  Zu den wohl am meisten vorkommenden Allergenen gehören:

– Pollen
– Sporen
– Schimmelpilze
– Hausstaubmilben
– Tierhaare

Welche Allergie Sie haben kann aber nur ein Arzt feststellen.

Allergie-Behandlung

Sollten Sie allergische Reaktionen an sich beobachtet haben, sollten Sie einen Allergologen aufsuchen. Nur er kann die Symptome richtig deuten, eine Diagnose stellen und die richtige Therapie für Sie festlegen. Versuchen Sie niemals Ihre Allergie selbst in den Griff zu bekommen.
Ihr Arzt wird Ihnen,  die für Ihre Allergie richtigen Medikament verschreiben. Die Medikamente können Ihre Allergie nicht heilen, aber Ihnen ein fast Beschwerdefreies Leben ermöglichen. Bei vielen Allergikern hilft auch eine Immuntherapie, die Hypersensibilisierung. Dabei wird das Immunsystem langsam an die allergieauslösenden Stoffe gewöhnt, solange bis keine allergischen Reaktionen mehr auftreten. Der Patient bekommt dabei immer wieder in regelmäßigen Abständen eine Dosis der Allergene gespritzt. Diese Therapie dauert aber seine Zeit und der Erfolg stellt sich nicht von heute auf Morgen ein. Also haben Sie etwas Geduld.

Tipps für einen Beschwerdefreien Alltag

Sie können aber selbst viel dazu beitragen Ihre Allergie zu lindern:

– Achten Sie auf den Pollenflugkalender
– bleiben Sie in der Pollenflugzeit nicht zu lange im Freien
– halten Sie Ihr Schlafzimmer Pollenfrei, der Handel  bietet hier z.B. Pollenschutzgitter an

- lüften Sie Ihre Wohnung möglichst in der Zeit von 6 – 8 Uhr Morgen und 19 – 24 Uhr, da sind die wenigsten Pollen unterwegs
– das Schlafzimmer sollte möglichst Haustierfrei bleiben
– reinigen Sie Teppiche, Polstermöbel und Gardinen in regelmäßigen Abständen
– meiden Sie allergieauslösende Lebensmittel

Wenn Sie diese Tipps beachten kann Ihre Allergie schon etwas gemildert werden.

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